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Urlaub in Eritrea - Eritrea Tigrinya: arabisch: إيريتريا Iritriyya) ist ein Staat im östlichen Afrika und grenzt an das Rote Meer, Äthiopien, den Sudan und Dschibuti. Der Jemen liegt nur wenige Kilometer entfernt am gegenüberliegenden Ufer des Roten Meeres. Der Name Eritrea leitet sich vom griechischen Ερυθραία und dieses wahrscheinlich von ερυθρά θάλασσα, erythrá thálassa - Rotes Meer ab. Dafür spricht auch die Eigenbezeichnung "Ertra", welche von Ge'ez "bahïrä ertra" - "Rotes Meer" - stammt.
Geographie
Die Trockensavanne am Roten Meer ist sehr heiß und trocken.
Im Hochland des Landesinneren dagegen fallen jährlich bis zu 600 mm Regen, vor allem in der Zeit von Juni bis September.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Asmara 563.930 Einwohner, Assab 72.114 Einwohner, Keren 57.604 Einwohner, Massawa 37.077 Einwohner und Nakfa 6.662 Einwohner.
Sprache
Es gibt keine offizielle Amtssprache Eritreas, sondern drei allgemeine Arbeitssprachen, Verkehrssprachen nämlich Tigrinya, Englisch und Arabisch. Die Sprachen der neun Ethnien Eritreas sind Tigrinya (1,9 Mio.), Tigré (0,8 Mio.), Afar (0,3 Mio.), Saho, Kunama, Bedawi, Bilen und Nara (je 0,1 Mio.). Diese Sprachen werden in drei Sprachfamilien eingeteilt: als semitische Sprachen werden Tigrinya, Tigre und Arabisch bezeichnet, die vier hamitischen Sprachen sind Saho, Bilen, Afar und Hedareb und als nilotische Sprachen gelten Nara (Baria) und Kumana/Baza. Die Ethnien dieser Sprachfamilien sind ursprünglich kulturell miteinander verwandt, bzw. gehören zu einer Völkerwanderungsgruppe.
Geschichte
Bevor Eritrea 1890 als italienische Kolonie konstituiert wurde, herrschten verschiedene andere Mächte über das Land. Während das christliche Hochland den äthiopischen Kaisern unterstand, herrschten in den Küstengegenden lokale Fürsten und die Osmanen.
Erst 1941 wurde die Zugehörigkeit zu Italien durch alliierte Streitkräfte beendet. Das Gebiet wurde britisches Protektorat. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschieden die Vereinten Nationen auf eine Föderation mit Äthiopien. Nachdem der äthiopische Kaiser Haile Selassie die politischen Rechte der eritreischen Bevölkerung von 1952 bis 1961 systematisch ausgehöhlt und anschließend 1961 durch die (Selbst-)Auflösung des eritreischen Parlaments Eritrea annektiert hatte, griffen die eritreische Separatisten zu den Waffen. Die Unabhängigkeitsbewegungen erhielten in den 1960ern und den darauffolgenden Jahren großen Zulauf.
Nach dem dreißigjährigen Unabhängigkeitskrieg, der erst 1991 mit dem Sieg der Eritrean People's Liberation Front (EPLF) und verschiedener äthiopischer Widerstandsgruppierungen (u.a. die Ethiopian People's Revolutionary Democratic Front) über die Zentralregierung Äthiopiens endete, folgte die Unabhängigkeit Eritreas.
Am 24. Mai 1993 wurde nach einer Volksabstimmung die Unabhängigkeit erklärt. Dieser Tag ist der Nationalfeiertag Eritreas.
1998 brach ein Grenzkrieg mit Äthiopien aus, der in einer Patt-Situation endete. Seitdem sind UN-Beobachter in die Grenzregion entsandt worden, um den rechtmäßigen Grenzverlauf zu markieren.
Textquelle: Wickipedia